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	<title>ABCdarium</title>
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	<description>Satzschriften und Typografie</description>
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		<title>Mark Jamra</title>
		<link>http://abcdarium.de/mark-jamra/</link>
		<comments>http://abcdarium.de/mark-jamra/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 19:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pomeranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schriftschöpfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Person Mark Jamra wurde 1956 geboren. Er studierte an der Kent State University in Kent, Ohio und an der Schule für Gestaltung in Basel, Schweiz. Er war typografischer Berater bei den Hewlett-Packard Research Laboratories in Bristol, England, und bei URW Software &#038; Type GmbH in Hamburg, wo er von 1984 bis 1995 lebte. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zur Person</h3>
<p>Mark Jamra wurde 1956 geboren. Er studierte an der Kent State University in Kent, Ohio und an der Schule für Gestaltung in Basel, Schweiz. Er war typografischer Berater bei den Hewlett-Packard Research Laboratories in Bristol, England, und bei URW Software &#038; Type GmbH in Hamburg, wo er von 1984 bis 1995 lebte. Er ist Gründer der Schriftschmiede TypeCulture LLC. Jamra lehrt als außerordentlicher Professor am Maine College of Art in Portland, Maine.</p>
<h3>Fragen &#038; Antworten</h3>
<p><em>Wieso Typografie? Wodurch erwachte Ihr Interesse an der Schriftkunst?</em></p>
<p>Mein Interesse an der Schriftgestaltung wurde während meines Postdiplomstudiums an der Basler Schule für Gestaltung geweckt. Was mich zuerst daran interessierte, war ihre Langlebigkeit: eine gut gestaltete Schrift kann Jahrzehnte – manchmal Jahrhunderte – im Gebrauch bleiben. Demgegenüber hat mich die Kurzlebigkeit von Werbung oder sowas nie sonderlich interessiert. Und die Schriftgestaltung haben damals nur wenige Menschen richtig beherrscht. Das war eine Herausforderung.</p>
<p><em>Wer sind Ihre typografischen Vorbilder?</em></p>
<p>Ich habe eigentlich keine Vorbilder in der Schriftgestaltung, obwohl ich im Laufe der Jahren von den Arbeiten vieler Schriftschaffender sehr beeindruckt wurde. Adrian Frutiger fällt als erster ein. Oldrich Menhart hatte auch einige bemerkenswerte Schriften entworfen.</p>
<p><em>Welches Buch zum Thema Typografie haben Sie zuletzt gelesen? Welches würden Sie weiterempfehlen?</em></p>
<p>»Aldus Manutius and the Development of Greek Script &#038; Type in the Fifteenth Century« von Nicholas Barber. Meinen Studenten empfehle ich oft »Stop Stealing Sheep« von Erik Spiekermann oder »Type &#038; Typography« von Phil Baines and Andrew Haslam.</p>
<p><em>Wenn Sie eine Schrift sein könnten, welche Schrift wären Sie gerne?</em></p>
<p>Ich glaube, dafür müsste ich eine Lieblingsschrift haben. Die habe ich aber nicht.</p>
<p><em>Greifen Sie zu Beginn des Schriftschöpfens zur Feder oder zur Maus?</em></p>
<p>Das kommt auf die Schrift an. Oft skizziere ich meine Ideen mit einem Bleistift auf Papier. Erscheint eine Idee als besonders wertvoll, arbeite ich dann weiter mit anderen Werkzeugen – Filzstift, Feder – oder ich greife direkt zum Maus.</p>
<p><em>Mit welchen technischen Hilfsmitteln arbeiten Sie? Welchen Scanner, welchen Drucker, welchen Computer, welches Betriebssystem, welche Programme nutzen Sie?</em></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Sie hier die technischen Hilfsmittel fürs Schriftentwerfen meinen. Das wäre: Mac, PC, Epson-Scanner, HP-Drucker, FontLab 5.</p>
<p><em>Sind Sie Messie oder Purist? Horten sich auf Ihrer Festplatte 2.456.891 Fonts oder sind Garamond, Bodoni, Frutiger und Futura mehr als genug?</em></p>
<p>Weder noch. Ich habe keine Ahnung wie viele Schriften ich auf meiner Festplatte habe. Eine Menge – aber nicht zehntausende.</p>
<p><em>Wenn Ihr Font-Ordner nur Platz für zehn Schriften hätte, welche wären das?</em></p>
<p>Wenn mein Font-Ordner nur Platz für zehn Schriften hätte, würde ich den Ordner wegschmeißen and einen Größeren holen. Zehn Schriften sind nicht genug!</p>
<p><em>In Typo-Kreisen werden Comic Sans und Arial gebannt. Welche Schrift darf auf keinen Fall auf Ihren Rechner?</em></p>
<p>Meine Haltung zu diesem Thema ist nicht so dogmatisch. Dabei werden mir manche Bequemlichkeiten versagt, aber ich ziehe es vor, dabei zu bleiben.</p>
<p><em>Welcher Buchstabe ist Ihr Liebling? Mit welchem Buchstaben fangen Sie an, wenn Sie eine Schrift entwerfen?</em></p>
<p>Ich habe keinen Lieblingsbuchstaben. Die Persönlichkeit einer Schrift und die Beziehungen der Buchstaben zueinander finde ich viel interessanter.</p>
<p>Beim Schriftentwerfen fange ich mit den Buchstaben an, die mir bei dem gegebenen Konzept als erste einfallen. Die sind nicht immer dieselbe.</p>
<p><em>Wie kamen Sie auf den Namen für Ihre erste Schrift?</em></p>
<p>Meine erste Schrift habe ich nach meinem Vater genannt.</p>
<p><em>Schmieden Sie Pläne für eine nächste Schrift?</em></p>
<p>Ich habe immer Ideen und Pläne für die nächsten Schriften. Ich kann es nicht lassen!</p>
<p><em>Haben Sie schon einmal einen Buchstaben in Stein gemeißelt?</em></p>
<p>Nein.</p>
<p><em>Vielen Dank für das Interview!</em></p>
<p>Bitte schön!</p>
<h3>Weiterführender Verweis</h3>
<p><a href="http://www.typeculture.com/index.php">TypeCulture</a></p>
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		<title>Christoph Dunst</title>
		<link>http://abcdarium.de/christoph-dunst/</link>
		<comments>http://abcdarium.de/christoph-dunst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 01:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pomeranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schriftschöpfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Person Christoph Dunst wurde 1979 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung zum Grafiker und kurzer Tätigkeit als Freelancer für verschiedene Agenturen ging er in die Niederlande um an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag (KABK) zu studieren. Er schloss sein Studium mit einem Diplom in Grafikdesign und einem Master in Schriftdesign [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zur Person</h3>
<p>Christoph Dunst wurde 1979 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung zum Grafiker und kurzer Tätigkeit als Freelancer für verschiedene Agenturen ging er in die Niederlande um an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag (<acronym title="Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten">KABK</acronym>) zu studieren. Er schloss sein Studium mit einem Diplom in Grafikdesign und einem Master in Schriftdesign ab. 2006 gründete er in Den Haag ein Design-Studio, mit dem er 2009 nach Berlin umzog. Mit dem Ortswechsel gab er seinem Studio auch einen neuen Namen: Büro Dunst.</p>
<h3>Fragen &#038; Antworten</h3>
<p><em>Wieso Typografie? Wodurch erwachte Ihr Interesse an der Schriftkunst?</em></p>
<p>Bevor ich das erste Mal in Kontakt mit Typografie kam, interessierte ich mich für Architektur. Durch Zufall hatte ich dann einen Job auf einer Design-Konferenz und wurde zum ersten Mal mit Typografie konfrontiert – was alles änderte.</p>
<p><em>Wer sind Ihre typografischen Vorbilder?</em></p>
<p>Sehr mag ich die Niederländische Schriftkultur – was auch dazu beitrug, dass ich für längere Zeit in den Niederlanden lebte. Gut gefallen mir die Arbeiten von Petr van Blokland, Martin Majoor, Gerard Unger, Peter Verheul und vielen, vielen anderen. Aber ich würde hier nicht von Vorbildern sprechen.</p>
<p><em>Welches Buch zum Thema Typografie haben Sie zuletzt gelesen? Welches würden Sie weiterempfehlen?</em></p>
<p>Es ist schon einige Zeit her, dass ich »Counter Punch« von Fred Smeijers las, aber das halte ich für sehr gelungen. Das vor kurzem erschienene »Helvetica For Ever« von Indra Kupferschmidt und Axel Langer hat mir sehr gefallen. Auch wenn ich weiß Gott kein großer Helvetica-Freund bin.</p>
<p>Wer sich mit niederländischem Schriftdesign beschäftigen möchte, ist mit dem Klassiker »Dutch Type« von Jan Middendorp bestens beraten. Da es seit einiger Zeit vergriffen ist, kann man nur hoffen, dass es nun endlich neu aufgelegt wird.</p>
<p><em>Greifen Sie zu Beginn des Schriftschöpfens zur Feder oder zur Maus?</em></p>
<p>Immer zuerst zum Bleistift und ich gebe mir Mühe das beizubehalten. Es ist sicher ein wenig altmodisch und ich kenne viele, die direkt am Rechner gestalten. Ich finde, dass man beim Zeichnen auf Papier einen direkteren Einfluss auf die Entwürfe hat. Auch sind so Ideen viel schneller umzusetzen, als wenn man mit Vektoren arbeitet.</p>
<p><em>Mit welchen technischen Hilfsmitteln arbeiten Sie? Welchen Scanner, welchen Drucker, welchen Computer, welches Betriebssystem, welche Programme nutzen Sie?</em></p>
<p>Spielt das eine Rolle?</p>
<p><em>Sind Sie Messie oder Purist? Horten sich auf Ihrer Festplatte 2.456.891 Fonts oder sind Garamond, Bodoni, Frutiger und Futura mehr als genug?</em></p>
<p>Ich habe ziemlich viel Blödsinn auf meinem Rechner – 90 Prozent der Musik habe ich wahrscheinlich noch nie gehört. Und ich wüsste auch nicht, wem sie gefallen würde … vielleicht Nico Feragnoli. </p>
<p><em>Wenn Ihr Font-Ordner nur Platz für zehn Schriften hätte, welche wären das?</em></p>
<p>Das weiß ich wirklich nicht – und ich habe lange nachgedacht.</p>
<p><em>In Typo-Kreisen werden Comic Sans und Arial gebannt. Welche Schrift darf auf keinen Fall auf Ihren Rechner?</em></p>
<p>Dass sich Arial auf meinem Rechner befindet, heißt ja nicht, dass ich sie nutze. </p>
<p><em>Welcher Buchstabe ist Ihr Liebling? Mit welchem Buchstaben fangen Sie an, wenn Sie eine Schrift entwerfen?</em></p>
<p>Am liebsten sind mir »a« und »g«. </p>
<p><em>Wie kamen Sie auf den Namen für Ihre erste Schrift?</em></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Exklusivschriften für Unternehmen hier nicht zählen. Novel ist nicht meine erste Schrift, aber die erste von mir publizierte. Mir gefiel an Novel, dass der Name unmittelbar mit Lesetypografie in Verbindung zu bringen ist und sehr ruhig klingt.</p>
<p><em>Schmieden Sie Pläne für eine nächste Schrift?</em></p>
<p>Selbstverständlich!</p>
<p><em>Haben Sie schon einmal einen Buchstaben in Stein gemeißelt?</em></p>
<p>Selbstverständlich!</p>
<p><em>Vielen Dank für das Interview!</em></p>
<h3>Weiterführender Verweis</h3>
<p><a href="http://www.burodunst.com">Büro Dunst</a></p>
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		<title>Saskia Noll</title>
		<link>http://abcdarium.de/saskia-noll/</link>
		<comments>http://abcdarium.de/saskia-noll/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pomeranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schriftschöpfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Person Saskia Noll wurde 1982 in Eggenfelden geboren. Von 2003 bis 2008 studierte sie Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Darmstadt (Fachbereich Gestaltung). 2004 absolvierte sie ein Praktikum bei MetaDesign in Berlin. 2008 schob sie ein Auslandssemester an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag (KABK) ein. 2009 erwarb sie das Certificate of Advanced [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zur Person</h3>
<p>Saskia Noll wurde 1982 in Eggenfelden geboren. Von 2003 bis 2008 studierte sie Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Darmstadt (Fachbereich Gestaltung). 2004 absolvierte sie ein Praktikum bei MetaDesign in Berlin. 2008 schob sie ein Auslandssemester an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag (<acronym title="Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten">KABK</acronym>) ein. 2009 erwarb sie das <em>Certificate of Advanced Studies</em> in Type Design an der Züricher Hochschule der Künste. Derzeit arbeitet Saskia Noll als Designerin bei Mifflin-Schmid Design in Zürich.</p>
<h3>Fragen &#038; Antworten</h3>
<p><em>Wieso Typografie? Wodurch erwachte Ihr Interesse an der Schriftkunst?</em></p>
<p>In meinem Erasmus-Semester an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag (<acronym title="Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten">KABK</acronym>) bin ich zum ersten Mal intensiver mit Schriftgestaltung in Berührung gekommen und habe bemerkt, dass es mir besonders großen Spaß macht, viel Zeit mit der Gestaltung von Buchstaben zu verbringen. Meine Leidenschaft und Ausdauer dafür hat mich zunächst selbst verblüfft. Ich musste einfach unbedingt in dieser Richtung weitermachen.</p>
<p><em>Wer sind Ihre typografischen Vorbilder?</em></p>
<p>Ich habe keine konkreten Vorbilder. Aber ich lasse mich gerne inspirieren von interessanten Formen und Buchstaben.</p>
<p><em>Welches Buch zum Thema Typografie haben Sie zuletzt gelesen? Welches würden Sie weiterempfehlen?</em></p>
<p>Vollständig gelesen vielleicht nicht, aber empfehlenswert:</p>
<ul>
<li>Caflisch »Schriftanalysen«</li>
<li>de Jong »Schriftwechsel«</li>
<li>Cheng »Anatomie der Buchstaben«</li>
<li>Berry »U&#038;lc influencing design and typography«</li>
</ul>
<p><em>Greifen Sie zu Beginn des Schriftschöpfens zur Feder oder zur Maus?</em></p>
<p>Zu Feder, Bleistift, schwarzem Fineliner, Edding und Tipp-Ex. Nacheinander und miteinander.</p>
<p><em>Mit welchen technischen Hilfsmitteln arbeiten Sie? Welchen Scanner, welchen Drucker, welchen Computer, welches Betriebssystem, welche Programme nutzen Sie?</em></p>
<p>Meine zuverlässigen und kompetenten <em>MitarbeiterInnen</em> sind FontLab, Illustrator, MacBook Pro &#038; Brother.</p>
<p><em>Sind Sie Messie oder Purist? Horten sich auf Ihrer Festplatte 2.456.891 Fonts oder sind Garamond, Bodoni, Frutiger und Futura mehr als genug?</em></p>
<p>Ich gehöre eher zu den Messis und wühle gerne im Computer in meinen zahlreich abgespeicherten Schriften.  ;)</p>
<p><em>Wenn Ihr Font-Ordner nur Platz für zehn Schriften hätte, welche wären das?</em></p>
<ul>
<li>Akkurat</li>
<li>DIN</li>
<li>Akzidenz Grotesk</li>
<li>Mrs Eaves</li>
<li>Didot</li>
<li>Lexicon</li>
<li>Caecilia</li>
<li>Sabon</li>
<li>Adobe Garamond</li>
<li>und natürlich Filo</li>
</ul>
<p>Aber glücklicherweise entspricht dieses puristische Szenario nicht der Realität; ich sitze ja auch nicht auf einer einsamen Insel.</p>
<p><em>In Typo-Kreisen werden Comic Sans und Arial gebannt. Welche Schrift darf auf keinen Fall auf Ihren Rechner?</em></p>
<p>Was auf dem Rechner parkt, muss ja schon lange nicht benutzt werden! </p>
<p><em>Welcher Buchstabe ist Ihr Liebling? Mit welchem Buchstaben fangen Sie an, wenn Sie eine Schrift entwerfen?</em></p>
<p>Meine besondere Liebe gehört dem kleinen »a« und dem kleinen »g«, da man sich bei ihnen am besten ausleben kann und den Charakter bestimmen kann. Und mit ihnen fange ich auch meistens an, gehe dann aber schnell über zu »n« und »o«, um die Charakteristiken für gerade und runde Buchstabenteile auszuloten.</p>
<p><em>Wie kamen Sie auf den Namen für Ihre erste Schrift?</em></p>
<p>Der Schriftname ist für mich sehr wichtig, deshalb habe ich mir viel Zeit gelassen, um für <em>mein Kind</em> einen passenden Namen zu finden. Ich habe eine grosse Vorliebe für Ligaturen. Deshalb ist das Ligaturenset bei »Filo« sehr ausgebaut. Grund genug, einen Namen mit einer Ligatur zu suchen. Dafür eignet sich »fi« am besten. Eine weitere Voraussetzung war ein kurzer, prägnanter Namen. Dank Fremdwörterbuch und Internetrecherche kam ich zu dem Namen Filo – »Sohn« auf Esperanto!  Das passte perfekt! Und später entwickelte ich das Wortspiel Filo &#038; Sofie und den Namen der Schriftfamilie »Filo-Sofie«. So kommt mit der zweiten Schrift eine Tochter hinzu.</p>
<p><em>Schmieden Sie Pläne für eine nächste Schrift?</em></p>
<p>Ja, wie bereits erwähnt, die serifenlose <em>Schwester</em> von »Filo«: »Sofie«, um die Schriftfamilie »Filo-Sofie« komplett zu machen.</p>
<p><em>Vielen Dank für das Interview!</em></p>
<p>Gern geschehn.</p>
<h3>Weiterführender Verweis</h3>
<p><a href="http://www.saskia-noll.de">Saskia Noll</a></p>
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